Ansitze
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Jagd-Ansitze

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Ich betrachte die folgenden Seiten im Augenblick noch als eine Art Material-Sammlung.
Bitte erwarten Sie deshalb vorerst noch keine perfekte systematische Darstellung.

Haftung ausgeschlossen:
Alle beschriebenen Hochsitze, Ansitzleitern und Reviereinrichtungen  haben sich in dieser Konstruktion in vielen Revieren des nördlichen Taunus über Jahrzehnte bewährt. Wegen der vielen Unwägbarkeiten hinsichtlich des verwendeten Materials, konstruktiver Eigenheiten und individueller Verarbeitung ist jede Haftung verständlicherweise ausgeschlossen.

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Ansitze bauen

Ohne den Bau von Hochsitzen oder die Arbeit an Hochsitzen wäre die Jagd für mich nur halb so spannend. In der Zeit, als ich noch als Lehrer unterrichtete, war es für mich die schönste Entspannung, nach der Schule mein werkzeug ins Auto laden zu können und einen Hochsitz zu bauen oder zu reniovieren. Vom Vorpächter standen noch eine ganze Reihe Kanzel-Ruinen im Revier, die - wenn überhaupt - nur mit äußerster Vorsicht bezogen werden konnten. Sie einzureißen kam mir nicht in den Sinn. Die gefährlichsten habe ich durch Wegnahme der unteren Sprossen unbrauchbar gemacht, andere habe ich sukzessive saniert. Jetzt steht eine weitere Sanierungsrunde an.

Wegen der Größe des Reviers und der linken Hände meiner Mitjäger blieb die Arbeit fast ausschließlich an mir hängen. Jetzt, da ich pensioniert bin, finde ich die Zeit, in jedem Monat zumindest eine Leiter oder Kanzel zu bauen oder von Grund auf zu sanieren. Mit der alten Schlafkanzel habe ich begonnen. Einen kurzen Bericht darüber finden Sie auf der Seite 'Ansitze sanieren'.

Dort, wo keine Ansitze standen, wo aber neue Ansitze gebraucht wurden, habe ich neue Leitern und Kanzeln gebaut. Zuerst kleine Kanzelböcke rund um die Maisfelder, später auch höhere Kanzel-Böcke im Bestand. Jetzt gehe ich daran, die Kanzelböcke mit Dächern zu versehen und sie zu halb geschlossenen Kanzeln auszubauen. In der nächsten Woche werde ich eine weitere alte Kanzel sichern und sanieren. Dann folgt der Neubau zweier ziemlich hoher Leitern.

Den nachfolgenden Drückjagdbock habe ich an eine Waldwiese umgestellt und mit einem Dach versehen. Bei einer Brüszungshöhe von 350 cm bietet er einen perfekten Blick auf die obere Wiesenhälfte. Die hohe Kanzel für die untere Wiese ist inzwischen so eingewachsen, dass sie umgestellt werden muss. Das soll noch im November passieren. Bei ihrer Gesamthöhe von 7 Metern muss sie abgeseilt oder mit einem Traktor sanft niedergelegt und wieder

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In der Waldecke an der alten Erzverladestation plane ich eine neue Kanzel

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Die kleine Feldkanzel hat während der Erntezeit ihre Pflicht erfüllt. Sie wird bis zum nächsten Sommer hinten am Waldrand zwischengelagert.
Für den Waldwinkel auf dem rechten Bild plane ich eine geräumige und solide Ansitzkanzel mit Materiallager im Unterbau.

Am linken Rand der Fichtengruppe hinter dem kleinen Strom-Häuschen erkennt man den Oberbau einer alten Leiter. Bei einem der letzten Stürme ist ihr Dach weggeflogen. Ansonsten ist sie noch stabil und funktionssicher. Dennoch plane ich für diese Ecke eine komplett neue Kanzel. Weil ich als Pensionär inzwischen mehr Zeit habe, soll die Kanzel so groß werden, dass man während der Wildschadenszeit dort auch einmal übernachten kann. Außerdem fällt mir das lange Sitzen immer schwerer. Da bin ich froh, mich auch einmal strecken zu können. Im Unterbau der Kanzel möchte ich angesichts des 7 qkm großen Reviers ein kleines Material-Lager einrichten, um wichtige Dinge in diesem Revierwinkel immer greifbar zu haben. Diesem Wunsch entsprechend werden die Maße bei etwa 200 x 130 cm liegen. Da der vorherrschende Westwind vom Wald nach rechts ins Feld bläst, reicht eigentlich sogar ein Erdsitz. Um aber besser ins Getreide hineinschauen zu können, plane ich eine Bodenhöhe von etwa 3-4 Metern. 

 

Es gibt verschiedene Varianten, Ansitze für die Jagd zu bauen. Die einfachste Variante ist der Ansitzschirm, die aufwändigste Variante die Hochwildkanzel mit Balkon. Wir stellen Ihnen alle Varianten in Bild, Theorie und Praxis vor.

In deutschen Revieren ist die Ansitzjagd aus gutem Grund besonders geschätzt. Für die Ansitzjagd bauen Jäger Schirme, Leitern und Kanzeln. Dieses Kapitel handelt davon.

Hochsitze

Schon lange machen sich Jäger die Vorteile erhöhter Ansitzpunkte zunutze. Hochsitze - einfache Baumsitze, Ansitzleitern und Kanzeln - bieten dem Jäger einen besseren Überblick, lassen ihn sicherer schießen und machen ihn unabhängiger von den herrschenden Windverhältnissen. Ob sich der Jäger für eine Ansitzleiter, eine geschlossene Kanzel oder eine der vielen Zwischenformen entscheidet hängt vor allem von den jagdlichen Möglichkeiten ab, nicht unerheblich aber auch von den jagdlichen Zwängen der Abschußerfüllung und der Wildschadensverhütung.Konstruktion und Ausführung aller Ansitzeinrichtungen richten sich nach einer Reihe von Gesichtspunkten, von denen die beiden wichtigsten schon an dieser Stelle aufgeführt werden sollen:

  • Die Sicherheit hat bei Bau und Ausführung Vorrang vor allen anderen Überlegungen.
  • Hochsitze sollen aus ortsüblichem Material gebaut werden und sich bestmöglich in die Landschaft einfügen.

Standorte

Die Wahl des Standortes für einen Hochsitz hängt von den jagdlichen Bedingungen im Revier ab. Ein gut gewählter Platz ist für den Jagderfolg entscheidender als die Art oder Höhe der Ansitzeinrichtung. Der Platz für eine Leiter oder eine Kanzel soll so gewählt werden, daß der Jäger sie ohne Störung beziehen und velassen kann. Nur so bleibt das Wild vertraut, und läßt sich sicher ansprechen und erfolgreich bejagen.

Deshalb gehören Ansitze weder in die Einstände des Wildes hinein noch direkt an den Rand einer Dickung. Schon beim Anmarsch bemerkt das Wild den unvorsichtigen Jäger und tritt unbemerkt an einer anderen Stelle aus.Deshalb berücksichtigen wir bei der Planung des Hochsitzes die möglichen Anmarschwege. Wir richten den Hochsitz so aus, daß wir weder beim Angehen noch auf dem Heimweg die Wechsel des Wildes überlaufen, da wir uns sonst selbst um Anblick oder gar jagdlichen Erfolg bringen.

Unvorsichtige Jäger haben heimliches Wild.

Aus diesem Grund verzichten alte und erfahrene Jäger so gut es geht auf heimliche und stille Pirschpfade. Sie benutzen nach Möglichkeit häufig begangene und befahrene Wege zur Kanzel. Allenfalls für die letzten Meter legen sie einen gedeckten Pirschpfad an. Der jagdliche Erfolg gibt ihnen Recht.

Der Wind

Bevor wir eine Kanzel oder eine Leiter errichten, versuchen wir, soviel wie möglich von den Windverhältnissen in Erfahrung zu bringen. Das ist schwierig und vor allem langwierig, weil der Wind abhängig von der Wetterlage, aber auch von den Tageszeiten und Jahreszeiten wechseln kann. Weil Windverhältnisse von vielen Faktoren abhängen, verzichte ich darauf, die eine oder andere halbwegs verläßliche Regel anzugeben und empfehle Ihnen statt dessen, die jeweiligen Windströmungen empirisch, also durch Erfahrung und Beobachtung zu ermitteln.

Dabei hilft eine mobile Leiter. Diese stellen Sie für einige Zeit dort auf, wo sie eine feste Ansitzleiter oder eine Kanzel errichten wollen. Tritt das Wild - zumindest bei der vorherrschenden Windlage - weiterhin vertraut aus, so ist der Standort gut gewählt. Springt das Wild jedoch schon kurz nach dem Austreten ab, suchen Sie eine geeignetere Stelle für den geplanten Sitz.

Mit Seifenblasen können Sie kleinräumige Windströmungen gut verfolgen. An Waldrändern, auf kleinen Blößen oder in engen Tälern. Auch mit einem nicht mehr ganz so prall gasgefüllten Luftballon. Zuverlässiger und vor allem weiträumiger erkennen Sie die Windrichtung mit Hilfe von Rauch. Ein Rauchtopf, in der Höhe des geplanten Sitzes befestigt, zeigt zuverlässig die Windströmung auch über längere Strecken. Selbst wenn Sie den Rauch nicht mehr sehen können, können Sie Ihn noch auf hundert und mehr Meter riechen. Sie werden staunen, welch verschlungene Wege der Wind einschlagen kann.

Wer sich unabhängiger von herrschenden Windverhältnissen machen will, errichtet an allen wichtigen Blößen, Feldern, Wiesen oder Kahlschlägen zwei sich gegenüberliegende Ansitzeinrichtungen. Je nach der vorherrschenden Windlage beziehen Sie die eine oder die andere Kanzel oder Leiter.

Den einfühlsamen Jäger erkennt man an vertraut austretendem Wild.

Man könnte einen großen Teil des Abschusses im Revier ganz ohne Hochsitze erfüllen. Es gibt aber vor allem zwei gute Argumente, die Jagd vornehmlich von Hochsitzen aus auszuüben:

  1. Hohe Ansitzjagd erlaubt große Übersicht und sichere Schüsse.
  2. Hohe Ansitzjagd stört das Wild  - vernünftig ausgeübt - praktisch nicht.

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Möglichst störungsfreie Bejagung Aspekt wird an dieser Kanzel besonders deutlich. Sie liegt an einem häufig begangenen und befahrenen Feldweg. An dieser Stelle ist das Wild die menschliche Witterung durchaus gewöhnt. Wegen der günstigen Lage ist diese Kanzel gut zu erreichen und kann auch ohne größere Störungen des Wildes wieder verlassen werden.

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Kanzel für Naturliebhaber.

Bei gutem Wetter sitzt man auf dem Kanzelbalkon,
bei schlechtem Wetter kann man sich in die Kanzel zurückziehen.
Beachten Sie den zur Steigsicherheit eingezogenen Mittel-Holm.
Er stabilisiert Holme und Leiter und verhindert das seitliche Wegrutschen
auf feuchten oder vereisten Sprossen.

Kanzel mit Weitblick und Innenaufstieg

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Wenn Sie das Bild aufmerksam betrachten, erkennen Sie,
dass es sich um eine Kanzel mit Innenaufstieg handelt.

Kanzeln mit Innenaufstieg sind nicht jedermanns Sache. Ich persönlich schätze sie,
weil man sehr sicher aufsteigen kann. Die Leiter steht meist trocken unter Kanzel und Dach,
ist selten nass, vereist oder verschneit.  Für einen guten Einstieg muss die Sitzbank klappbar sein.
Eine Fußbodenluke ist aus Sicherheitsgründen nur bei hohen Kanzeln erforderlich.

Anmerkung zur Konstruktion:
Die Leiter ist zu flach geneigt. Es besteht die Gefahr, durch die Leiterfenster zu treten.
Die Stützen sind unharmonisch und statisch unvorteilhaft angebra
cht..

Die Traum-Kanzel

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So stellt man sich Herbstwald und Brunftkanzel vor.
Hier lässt sich's ruhen, träumen und natürlich auch jagen.

Zur Jagd ist sie inzwischen aber weniger geeignet.
Die aufkommenden Jungbuchen bilden rund um die Kanzel schon Dickung und Einstand.
Wer diese Kanzel bezieht, stört das Wild im Einstand.

Es braucht nicht mehr als einen Nachmittag, um die Stangen für eine solche Feldkanzel zu schneiden,  zusammenzufügen und den Kanzelbock aufzustellen. In einer guten Stunde sind Boden, Sitzbank und Brüstung fertig. Schon am Abend können Sie die zu Schaden gehenden Sauen abpassen. In den WorkShops Hochsitzbau bauen wir Hochsitze aller Art.

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Sicher sägen ....

Jäger sind in aller Regel auch Handwerker. Sie müssen mit allen gängigen Holzbauwerkzeugen vertraut sein. Für meine ersten Leitern und Kanzeln habe ich Stangen und Sprossen noch mit Bügelsäge und Muckis gesägt.   Inzwischen ist die Motorsäge unverzichtbares Handwerkzeug für viele Revierarbeiten geworden. Weil der Neuaufbau eines Reviers ein interessantes Thema ist, konnte ich  www.stihl.de  gewinnen, uns beim Aufbau des Reviers zu begleiten und zu unterstützen. Die Zusammenarbeit startet mit dem WorkShop...

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Heinz Weste (STIHL), W.Heller (jagdpraxis.de) und Jens Watermann (STIHL) präsentieren ... ... Motorsägen, Motorsensen, Kombi-Geräte und Sicherheits-Kleidung von STIHL In Kürze   folgt hier der Jagdpraxis-WorkShop
' Sicher sägen mit STIHL'

Lektion 1 - Die Motorsäge

Ohne Motorsägen ist die Revierarbeit heute nicht mehr vorstellbar. Die Stangen und Konstruktionshölzer für meine ersten selbst gebauten Kanzeln habe ich in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts noch mit Bügelsäge und Fuchsschwanz geschnitten. Dank moderner Motorsägen säge ich heute Stangen und Konstruktionshölzer in kürzester Zeit und mit großer Präzision. Am Beispiel einer der modernen Motorsägen von STIHL. lernen wir zunächstb alle alle wichtigen Bauteile und Eigenschaften von Motorsägen kennen.

Am Beispiel der STIHl MS 310 aus der Farmerklasse schauen wir uns die für die Handhabung wichtigen Features einer modernen Säge genauer an.

STIHL MS 310 - Ein robuster Alleskönner
( Alle technischen Aufnahmen mit frdl. Genehmigung von www.stihl.de )  Solide Allround-Säge mit sehr gutem Leistungsgewicht. Äußerst zuverlässig und robust. Sehr gut geeignet zum Bauen, Anbauen und Ausbauen, für die Schwachholzernte und zum Brennholzsägen. Gut für die Holzernte in mittelstarken Beständen
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Einhebelbedienung: Die Funktionen der Maschine, wie Kalt- und Warmstart, Betrieb und Stop, werden über einen einzigen Hebel gesteuert. Das macht die Bedienung besonders komfortabel und sicher, weil die rechte Hand immer am Griff bleiben kann. Ematic-Kettenschmiersystem: Die spezielle Konstruktion von Schiene und Kette bewirkt, dass jeder Tropfen Kettenöl dorthin gelangt, wo er zur Schmierung gebraucht wird. Der Ölverbrauch kann so um bis zu 50% reduziert werden.

Antivibrationssystem: Starke Vibrationen an den Griffstellen von Motorgeräten können längerfristig zu  Durchblutungsstörungen in Händen und Armen führen. STIHL hat deshalb ein hochwertiges Antivibrationssystem entwickelt.

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QuickStop-Kettenbremse: Die QuickStop-Kettenbremse sorgt für zusätzliche Sicherheit beim Umgang mit Motorsägen. Die Kettenbremse wird über den vorderen Handschutz betätigt und bringt die Sägekette in Bruchteilen von Sekunden zum Stillstand. Seitliche Kettenspannung: Die Spannschraube wird seitlich durch den Kettenraddeckel hindurch betätigt. Das verhindert den Kontakt der Hand mit der scharfen Sägekette und den Spitzen des Krallenanschlages Werkzeugloser Tankverschluss: Patentierte Spezialverschlüsse für Kraftstoff- und Öltank. Die Tanks der damit ausgestatteten Motorgeräte lassen sich schnell, ohne Kraftaufwand und ohne Werkzeug öffnen und wieder verschliessen.

Lektion 2  -  Sicherheit

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Um Unfälle zu vermeiden, erlauben viele Forstämter den Einsatz von Motorsägen Wald nur noch, wenn in einem Kurs die fachliche Kompetenz erworben wurde und wenn die Holzwerber mit moderner Sicherheitskleidung ausgestattet sind. Dazu gehören..
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Helm, Visier, Ohrenschützer, Jacke und Hose mit Schnittschutz und Schuhe mit Schnittschutz.

Lektion 3  -  Säge vorbereiten - Tanken

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Stellen Sie die Säge auf einen ebenen Stamm oder einfach auf den Boden. Öffnen Sie den Tankdeckel und füllen Sie den Tank. Die perfekteste Aufbewahrung und Befüllung bietet der STIHL-Spezial-Kanister
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Füllen Sie den Benzintank und schließen Sie den Verschluss. Nun können Sie den Tank mit dem Kettenschmieröl auffüllen. Abschließend kontrollieren Sie noch einmal den dichten Sitz der Verschlussschrauben.

Lektion 4  -  Kette spannen

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Mittels der Spannschrauben Kette spannen und fixieren. Gelegentlich nachspannen.

Lektion 5  -  Wir starten unsere Motorsäge

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Kettenbremse einlegen Schienenschutz abnehmen Dekompression einschalten
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Kraftstoff pumpen Griff packen Säge fest aufsetzen
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Säge fixieren Choke einrasten Startseil anziehen
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bis Säge blubbert Auf Betrieb hochschalten. Ziehen bis Säge anspringt
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Gas geben, Kettenschutz freigeben und sägen. -

Lektion 6  -  Stangenhölzer fällen und richten

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Geeignete Stangen aussuchen, Standplatz freiräumen, Stamm entasten
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Säge im Schrägschnitt ansetzen, sägen, Stamm abrutschen lassen.
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Noch einmal: Säge schräg ansetzen, Stange abrutschen lassen.
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Stange entasten, grob schälen und ablängen.

Lektion 7  -  Stangen halbieren, Hölzer anflachen

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Für Leitersprossen, Kanzelböden und Kanzelverkleidungen setzt man vorteilhaft halbierte Stangen ein. Diese sind mit scharfer Sägekette leicht herzustellen. Stange fixieren und Säge möglichst genau durch... ...die Mitte der Stange führen. Die zu teilenden Hölzer sollten mindestens 10cm-Durchmesser haben

Lektion 8   -  Eintauchen, Einstechen

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Säge fest fassen, ansetzen ... und in das Holz eintauchen. Block herausschneiden,
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herauslösen und Baumscheibe als Deckel aufsetzen. fertig ist der  Futterstamm für Sauen.

 

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Ansitze sanieren

Von der alten Kanzel im Waldwinkel hat einer meiner Jagdfreunde vor fast 30 Jahren einen richtig guten Hirsch erlegt. Und das obwohl der Kanzelboden fast ebenerdig zur Umgebung liegt. Lange Zeit habe ich sie nicht beachtet, weil sie in dichten Schwarzdorn eingewachsen war. Als ich neulich das Gebräch der Sauen auf der Wiese direkt vor der Kanzel sah, habe ich mir die Kanzel doch mal ein wenig näher angesehen. Das Oberteil war noch gut, aber komplett von Mäusen besiedelt. Eine der Tragstangen war schon früher einmal angeschuht worden, ist aber noch stabil. Die Leiter tuts noch ein paar Jahre, wenn sie durch einen Mittelholm stabilisiert wird. Als erstes versah ich denn auch die Leiter mit einem Mittelholm. Jetzt kann man gefahrlos zur Kanzel aufsteigen. Die Bodenhöhe liegt bei knapp vier Metern, auch wenn das von Südwesten ganz anders aussieht. Der Boden ist noch gut, doch stört mich die Spannweite der Bodenhölzer von fast 120 cm. Das ist nichts für schwere Leute. Deshalb erhält der Boden einen neuen doppelten Unterzug. Der soll die Trittgewichte vor der Sitzbank aufnehmen, dort wo die Belastung des Kanzelbodens immer am größten ist. 3 Hölzer zu je 160 cm werden diese Aufgabe übernehmen. Ein Holz in der Mitte zwischen den Traghölzern links und rechts, eines vorne quer und eines hinten quer. Dann ist der Boden auch für Schwergewichte sicher. Um sie im inneren Kanzelgerüst anbringen zu können, muss ich dort über eine Alu-Leiter hingelangen. Das habe ich mir noch für diese Woche vorgenommen. Das Brüstungsbrett und die Halterung der Seitenscheibe sind vermorscht. Beide müssen ersetzt werden. Wenn dann die Kanzel noch vom Mäusedreck befreit ist und der Pirschweg angelegt ist, hat das Revier einen weiteren idyllischen und jagdlich viel versprechenden Ansitzplatz.

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Die über 30 Jahre alten Stangenhalblinge des Kanzelbodens sind noch gut erhalten. Ich werde sie mit einem Unterzug in der Mitte unterstützen und die dann drei Traghölzer mit zwei Querhölzern sichern. Auf der Wiese vor der kleinen Kanzel blieben von der letzten Mahd einige Silage-Streifen liegen. Hier fühlt sich allerlei Gewürm heimisch. Für die Sauen wohl ein Leckerbissen. Wenn das kein guter Ausblick wird. Keine 20 Meter vor der Kanzel brechen die Sauen die Wiese um. In den Strohballen am rechten Bildrand hat sich der Fuchs angesiedelt.

Aufstiegs-Sicherung für die Schlafkanzel

In den letzten Tagen habe ich die alte Schlafkanzel saniert. Im Frühjahr hatte ich sie wieder auf feste Füße gestellt, indem ich rundum mit der Motorsäge die morschen Füße scheibchenweise kürzte und die Kanzel dabei nach und nach um einen knappen halben Meter absenkte. Jetzt waren Leiter und Podest dran. Die dicken Sprossen waren mir schon immer ein Dorn im Auge. Bei Nässe waren sie spiegelglatt. Dazu sind sie so dick, dass man sie nicht sicher umfassen konnte. Deshalb bezog ich die Kanzel nur, wenn die Sprossen trocken waren. Das ist jetzt besser. Die übernagelten Sprossen sind griffig und deutlich rauer und rutschsicherer. Ein Mittelholm und zwei Geländerstangen geben zusätzlich Halt und Sicherheit. Auch der Übergang zum Podest wurde mit griffigeren Stangen sicherer gestaltet. Wenn wieder einmal Zeit ist, erhält das Podest ein Dach und einen Außensitz für warme Jagdabende. Wer sitzt an lauen Abenden schon gerne in einer Kanzel?

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Wäre ich nicht im Revier gewesen um die Kanzel zu sanieren, hätte ich diesen großen Kranichzug vermutlich nicht erlebt.

Die Weiherwiesen-Kanzel

Die große Kanzel in der Weiherwiese gehört seit schon seit Jahrzehnten zum Bild des gleichnamigen Revierteils. Mit einer Bodenhöhe von etwa 8 Metern ist sie die höchste Kanzel im Revier. Eine ihrer 4 Standstützen ist inzwischen gedoppelt, eine weitere ist auf den ersten beiden Metern angeschuht. Weil die Kanzel auf weichem Grund steht, war sie einseitig um etwa 30 cm eingesunken und drohte umzustürzen. Scheibchenweise habe ich mit der Motorsäge die Standstützen gekürzt, bis die Kanzel wieder im Lot stand. Inzwischen verlangt sie aber zwei neue Stützen, zwei neue Traghölzer für den Kanzelaufbau und eine neue Leiter. Die aufgesetzte Kanzel ist noch gut erhalten. Weil mein Herz so an der Kanzel hängt, denke ich, dass ich sie Schritt für Schritt, Stange für Stange und Sprosse für Sprosse vom Fuß auf saniere. Ich habe die Konstruktion ausführlich angesehen und fotografiert. Ich denke, eine Sanierung ist möglich. Sie sind eingeladen, die Sanierung zu verfolgen.